Machen wir uns nichts vor: Zum Handwerk des Kommunikations-Controllings gehört die Affinität, Unternehmensrealität in Zahlen abbilden zu wollen und zu können.

 

Archimedes schrieb „Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt.“ Nun bin ich ein großer Fan von Zahlen- (und Fakten-)basierten Entscheidungen. Aber aus meiner Erfahrung werden in Unternehmen leider viele Zahlen produziert, die im Hinblick auf das, was das Unternehmen erreichen will, wenig Aussagekraft haben. Aber wenn alle sich mit der Anzahl der Followers brüsten, fragt auch die Geschäftsleitung schnell in der Kommunikationsabteilung an. Das ist dann wie mit des Kaiser’s neuen Kleidern: Keiner will zu blöd dafür sein.

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Kommunikations-Controlling – „was ist das jetzt wieder?“ „Wir messen ohnehin schon genug.“ „Zahlenreiterei und Kontrolle ersticken die Kreativität.“ „Und am Ende kann man eh nicht alles messen.“

 

Wenn eine neue Sau durch’s Dorf getrieben wird, dann nach Rogers vor allem von den Innovators und Early Adopters. Dann kommen die Early und die Late Majority, die sie fangen, schlachten, einen anständigen Braten zaubern und das Rezept verbessern und verteilen. Aber es gibt auch immer Teile der Late Majority und die Laggards, die den neuen Speisen gegenüber eher misstrauisch und ablehnend gegenüber stehen. Die Zitate oben sind nicht schwer zuzuordnen und dabei ganz klar ernst zu nehmen. Denn diese Widerstände begegnen einem nicht nur überall dort, wo über Kommunikations-Controlling gesprochen wird, sondern sie haben auch einen Vorteil: Um sie überwinden zu können, müssen wir unsere Konzepte und Ideen zum Kommunikations-Controlling optimieren.

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Der zweite österreichische Kommunikationstag fand unlängst am 4. Juni in Wien statt. Mit dem Generalmotto „Strategie und Verantwortung“ legten die Veranstalter eine Flughöhe vor, die von den beiden Keynotes Paul Holmes und Manfred Spitzer angemessen bedient wurde. Zwischen diesen Darbietungen fiel die Qualität dagegen etwas ab. Die „Best Cases“ waren eher „Average Cases“ – mir schien der Faktor „Best“ verdiente bei so manchem Referenten eher den Zusatz „Buddy“. Wenn man Qualität und Performance sehen und Begeisterung ernten möchte, muss man die ReferentInnen anders auswählen.

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